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Digital Radio Mondiale (DRM) ist der digitale Übertragungsstandard zur
Rundfunkversorgung bis 30 MHz. (* Ausweitung bis 120 MHz
beschlossen)
Mit Stand März 2005 gibt es bereits zahlreiche Stationen, die auf ihren
Frequenzen teilweise, überwiegend oder ausschließlich in DRM senden.
DRM ist ein digitales Übertragungssystem und bündelt verschiedene
Maßnahmen zur Sicherstellung einer möglichst hohen Übertragungsqualität.
Das Nutzsignal wird mit dem derzeitig modernsten Komprimierungsverfahren (AAC)
hochwertig codiert. Abhängig vom der verwendeten Datenrate sind einfache
Übertragungen in Mono bis Stereoübertragungen in etwa UKW Qualität
möglich.
Neben der Audioinformation sind die Übertragung von Senderkennungen
ähnlich dem RDS sowie Multimedia Informationen (Bilder, Texte, NewsService
Journaline etc.) möglich.
Ein DRM Signal hat eine Bandbreite von 5 / 9 / 10 kHz sowie eines
vielfachen davon. Auf teilweise über 200 Subträgern (bei 10 kHz) werden im
COFDM Verfahren (Coded Orthogonal Frequency Division Management) und die
Information sicher dargestellt.
Zur Fehlerreduzierung wird mit Hilfe diverser Techniken (z.B. sehr
lange Schutzintervalle) eine stabile Übertragung auch bei langen
Laufzeitunterschieden z.B. in den Kurzwellenbereichen sichergestellt. Je
nach Frequenz und Ausbreitungsbedingungen können dafür unterschiedliche
DRM Modi gewählt werden.
Zur Bandbreitenverbesserung des Audio Signals wird ein Bandbreiten
Erweiterungs Tool (SBR) eingesetzt.
Bei 10 kHz Bandbreite sind unter optimalen Bedingungen maximal 25 kbits
möglich.
Dies ermöglicht die Übertragung in Parametric Stereo mit SBR .
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